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Michaeliskirche Drucken E-Mail

Jeder Besucher kommt an der evangelischen St. Michaeliskirche vorbei. Das prachtvolle Bauwerk ziert nicht umsonst als Wahrzeichen der Ortschaft unser Wappen. Die Kirchengemeinde wird vom Pfarrer Uwe Edom geführt. Hier werden aber nicht nur Gottesdienste gehalten, sondern auch regelmäßig Feste gefeiert und Konzerte gegeben. Mehr Infos unter www.kiwibue.de.
 
 
 Kirchturm von Windischholzhausen

Der Kirchturm

Wahrscheinlich stammt der Turm bereits aus dem 12. Jahrhundert. Die romanischen Doppelbögen mit ihren schönen Kapitellen in den Turmfenstern lassen dies deutlich erkennen. Weiterhin beachtenswert ist das leider nicht mehr vollständig vorhandene Würfelkapitell am Rundbogen, der den Turmraum und die Apsis begrenzt. Die grob zugehauene Sandsteintaufe im Turmraum stammt aus dem 10. oder 11. Jahrhundert und könnte deshalb von einer Vorgängerkirche stammen. Sie wurde in den 70er Jahren beim Abriss des barocken hölzernen Kanzelaltars unter dem gemauerten Altartisch wiederentdeckt.

 

Das Kirchenschiff

1710 wurde ein neues Kirchenschiff an den alten Turm angefügt. In Architektur und Innenausstattung entsprach dieser Neubau dem Stil dörflichen Barocks und protestantischer Prägung. Zwei Emporen und ein hoher bis zur Deckenwölbung reichender Kanzelaltar beherrschen den Raum der 17 Meter langen und knapp 10 Meter breiten Kirche. Bei umfangreichen Renovierungsarbeiten in den 70er und 80er Jahren wurden der Kanzelaltar und das alte Gestühl entfernt. Der Turmbau und die Apsis, die vorher zugemauert waren und als Sakristei dienten, wurden nun wieder in die Kirche einbezogen. Damit wurde die Kontinuität zwischen Romanik, Barock und Gegenwart neu sichtbar gemacht. Der in die Tiefe gehende Blick wird von dem leuchtenden Kreuz des Vierpasses angezogen. Das Dach des Kirchenschiffes ist im vergangenen Jahr grundhaft erneuert worden. Dabei wurden auch die Dachgaupen wieder aufgesetzt, die bei den letzten Dacharbeiten Anfang der 70er Jahre aus Kostengründen entfernt worden waren.
 

Die Orgel

Die Orgel war 1805 völlig unbrauchbar geworden. Windischholzhausen zählte mit zu den ärmsten Kirchengemeinden Deutschlands. So gelang es der Gemeinde bis 1866 nicht, die 900 Taler für den Neubau einer Orgel aufzubringen. 106 Taler wurden dann für die Reparatur des alten Instrumentes ausgegeben. 1917 mussten die Prospektpfeifen für Kriegszwecke abgegeben werden. In den 80er Jahren unseres Jahrhunderts wurde die Orgel wieder unbespielbar, so dass eine umfangreiche Restaurierung notwendig wurde. Die Orgelbaufirma Schönefeld aus Stadtilm hat die Arbeiten in den Jahren 94/95 ausgeführt. Jetzt erklingen wieder 1073 Pfeifen verteilt auf 18 Register, gespielt auf zwei Manualen und dem Pedal.

 

Der Altar

Der gotische Flügelaltar ist in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts  entstanden. Er besteht aus einem Mittelschrein und zwei bemalten Seitenflügeln. Das zentrale Element bildet die Kreuzigungsgruppe mit Christus am Kreuz, flankiert von Johannes und Maria. Links von Maria stehen Dorothea und Laurentius; rechts neben Johannes stehen Katharina und Cyriacus. Die Tafelmalerei des Seitenflügel zeigen auf der Festtagsseite „Geburt“ und „Anbetung“ auf den Flügelaußenseiten „Verkündigung“. Der Altar gehört in die Reihe des Reinstädter Altars; der Schöpfer des Werkes ist jedoch nicht bekannt.

Weitere Informationen zur Kirche gibt es beim Pfarrer Uwe Edom

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Mai 2012 )
 
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